Sie sitzen im Meeting, reden, hören zu — und dann spüren Sie, wie der erste Schweißtropfen die Schläfe hinunterläuft. Beim Händeschütteln danach: die Handfläche feucht, der Griff eine halbe Sekunde zu lang. Und auf dem Weg zurück zum Platz das vertraute Gefühl im Hemd — Rücken komplett durch.
In meiner internistischen Praxis begegnet mir dieses Beschwerdebild täglich. Nach aktuellen Schätzungen zeigt etwa jeder sechste Mann in Deutschland eine klinisch auffällige Tendenz zu übermäßigem Schwitzen — an Kopf, Rücken und Händen gleichzeitig. Die meisten Betroffenen haben in der Zwischenzeit alles versucht: Deo gewechselt, Unterhemden gekauft, dunkle Hemden bevorzugt, Handgesten vermieden. Nichts davon hat das Problem gelöst — weil alle diese Maßnahmen am falschen Ort ansetzen.
In diesem Bericht erkläre ich, was physiologisch hinter übermäßigem Schwitzen steckt — und weshalb die einzig sinnvolle Antwort von innen kommen muss. Ich erkläre außerdem, warum die meisten Salbei-Produkte, die als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, nicht dasselbe leisten können wie ein zugelassenes Arzneimittel mit hochkonzentriertem Spezialextrakt.